Klangmodell Mensch nach Marlies Seemann
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- Durch Schwingung wird ein Ton erzeugt.
Auch im Menschen ist ein stetes Pulsieren, „Schaffen“, sich bewegen. So ist ständig eine ganze Menge von unterschiedlichen Schwingungen vorhanden. Werden nun durch diese Schwingungen Töne erzeugt, kann man sich den Menschen als Orchester vorstellen. Der Dirigent, welcher dieses Orchester leitet, hat seinen Platz in unserem Zentrum. So sollte jede Person ganz auf ihre Mitte eingestellt bzw. ausgerichtet sein.
- Wir müssen in Kontakt bleiben mit unserem innersten Wesenskern.
Nur so können wir unsere ureigenste Melodie zum Erklingen bringen. Und nur dann werden wir uns gut mit uns, in uns und auch im Außen zurechtfinden.
- Jeder Mensch ist ein Stück des großen Ganzen.
Wir sind so geschaffen, dass wir genau in das große Gesamtwerk der Schöpfung passen. Es braucht viel Achtsamkeit, Feinfühligkeit und Spannkraft, um sich ins große „Weltorchester“ einzufügen.
- Wenn der Mensch sein ganzes SEIN nutzt, hat er 12 Oktaven zur Verfügung. Er kann mit Hilfe dieser 12 Oktaven ein großartiges, wunderbares Klangerlebnis sein. Dies wird ihm jedoch nur gelingen, wenn er ein wahrhaftiges Ja sagt: zu sich selbst und zum Leben (Gott).
- Je mehr ich mich auf mich als Ganzes einlasse, umso besser kann ich auch Ganzheit und Vollkommenheit leben/erleben.
- Um zum wohlklingenden Menschen zu werden (oder wohlklingend zu bleiben), muss ich immer wieder an mir arbeiten. Das benötigt Zeit und innere Ruhe.
- Wenn wir uns auf Beseeltsein einlassen, wird unserem gesamten Klangkörper eine unverwechselbare Ausdruckskraft zur Verfügung stehen. Ebenso wird es uns gelingen, unsere einzigartige Identität voll zu leben (voll zu SEIN).
- Es muss jedoch immer wieder aufs Neue Ordnung und Struktur gepflegt werden, damit ein gutes Gesamt-Werk gelingt!